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Panda Cloud Antivirus

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panda-cloud-antivirusNicht erst seitdem auf der Computermesse CeBIT 2011 die Cloud als Messethema für Aufmerksamkeit sorgte sind Cloud-Anwendungen in aller Munde. Bei Cloud-Diensten handelt es sich um Programme oder Dienstleistungen, die nicht primär auf dem heimischen lokalen Rechner laufen, sondern ein großes Netz aus miteinander verknüpften Computern nutzen. Dabei können Cloud-Dienste entweder das Speichern von Daten in die Rechner-Wolke auslagern oder auch die Rechenleistung vieler zusammengeschlossener Serversysteme für einzelne Anwendungen bündeln. Hacker nutzen ihre eigenen Cloud-Dienste beispielsweise um Passwörter zu knacken oder um Schadsoftware zu verbreiten.

Panda’s Software hilft gegen Viren und Trojaner

Mit Panda Cloud Antivirus reagiert der Hersteller Panda Security auf die zunehmende Bedrohung durch Viren und Trojaner. Die Leistung der Rechnerwolke wird bei Panda Cloud Antivirus genutzt, um den Virenscan auf dem heimischen PC effizienter, schneller und zuverlässiger zu gestalteten. Zudem verspricht der Hersteller einen deutlich geringeren Bedarf an System-Ressourcen, was das Programm besonders für leistungsschwache Netbooks interessant machen soll.

Mehr Performance durch Cloud Nutzung

Die „Collective Intelligence“ von Panda Securitys Rechnernetz soll durch die Nutzung von Cloud-Diensten mehr Schädlinge bei geringerer Systemlast finden. Das zur Nutzung benötigte Installationsprogramm ist mit 18 Megabyte jedenfalls bereits relativ klein, alle wichtigen Daten werden aus dem Netz geladen. Gefundene Schädlinge lädt das Programm automatisch auf die Server des Herstellers. Nach der dort stattfindenden Analyse wird das Schadprogramm auf dem heimischen PC gelöscht oder in einen Quarantäne-Ordner geschoben.

Stets aktuell ohne manuelle Aktualisierung

Klassische Virenscanner installieren sich inklusive einer umfangreichen Datenbank mit Virussignaturen auf der Festplatte. Bei einem Scan wird der Rechner anhand der Datenbankinformationen auf Viren überprüft. Um einen zuverlässigen Schutz zu gewährleisten, muss diese Datenbank allerdings immer aktuell gehalten werden. Täglich erscheinen mehrere tausend neue Viren, Trojaner und andere Schädlinge, tausende potentielle Bedrohungen gegen die ein nicht aktuell gehaltener Virenscanner nicht zuverlässig schützen kann. Die Datenbank eines Cloud-Programms hingegen muss nicht vom Nutzer aktualisiert werden sondern wird vom Anbieter selbst gepflegt. Viele kostenlose Antivirus-Programme installieren nur einmal täglich zu einer vorgegebenen Zeit ein Update der Signatur-Datenbank. Bei einem Cloud-Dienst fließen neue Antivirenstrategien sofort und ohne Verzögerung in die in der Cloud liegenden Datenbank ein.

Einfache Oberfläche

Die Oberfläche von Panda Cloud Antivirus ist sehr einfach gehalten. Dem Anwender bieten sich nur wenige Optionen – und die dazugehörigen Icons sind groß und übersichtlich dargestellt. Ein unbedarfter Nutzer kann mit dieser Oberfläche nichts falsch machen, Profis hingegen vermissen umfangreichere Einstellmöglichkeiten. Einige der Optionen im etwas versteckt angebrachten Einstellmenü können nur von Nutzern der kostenpflichtigen Pro-Version des Programms genutzt werden. So lassen sich USB-Laufwerke in der Pro-Version „Impfen“ um Schutz vor einigen bekannten Bedrohungen zu erhalten. Bereits in der kostenlosen Version enthalten ist allerdings die Option, den Autostart von neu eingelegten oder angesteckten Datenträgern zu verhindern. Diese Komfortfunktion von Windows wird immer wieder als Einfallstor für automatisch startenden Schadcode auf USB-Sticks genutzt. Auch eine Verhaltensanalyse wird erst mit der Pro-Version freigeschaltet.

Internetverbindung für Scan erforderlich

Ein Systemscan lässt sich entweder als „optimierter Scan“ oder als kompletter Scan durchführen. Die „optimierte“ Version prüft dabei nur einige Dateitypen und konzentriert sich auf das Systemlaufwerk. Ein solcher Scan ist tatsächlich sehr schnell durchgeführt und dauert nur wenige Minuten. Ein Komplettscan hingegen nimmt je nach Festplattenkapazität schon einmal mehrere Stunden in Anspruch. Ein Geschwindigkeitsvorteil zu stationären Antiviruslösungen bietet sich hier nicht. Dafür benötigt Panda Cloud Antivirus nur sehr wenig Arbeitsspeicher während des Scanvorgangs – viele klassische Virenscanner genehmigen sich hier deutlich mehr Speicher, was besonders die schwachen Netbooks oder ältere Computer stark ausbremsen kann. Auch die CPU-Beanspruchung von Panda Cloud Antivirus liegt erfreulich niedrig, einem Einsatz auf dem Netbook steht daher nichts im Wege. Außer vielleicht die Internetverbindung – ohne eine schnelle und zuverlässige Verbindung ins weltweite Datennetz und damit auch zur Panda-Wolke funktioniert das Cloud-Konzept natürlich nicht.

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