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Wuala by LaCie Test

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Wuala (gesprochen wie „Voilà“) ist ein Service von LaCie – ein französisches Unternehmen, welches man bis dato eigentlich nur mit externen Festplatten in Verbindung brachte. Wuala wurde als ein Projekt der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich ins Leben gerufen und im Anschluss von der Caleido AG gekauft, die wenig später wiederum von LaCie übernommen wurde. Wuala ist wahrscheinlich einer der sichersten Cloud-Dienste im Moment.

Preis- und Tarifübersicht: Einen Gratisvolumen gibt es nicht mehr

Bis vor kurzem waren 5 GB Speicher kostenlos, seit Mitte Juni ist das anders: Der Dienst kostet nun mindestens 99 Cent im Monat. Wer allerdings bis zu 2 TB Speicherplatz benötigt, der bezahlt freilich auch mehr. Bei 2 TB (dem Maximalvolumen) wären das 159,90 Euro im Jahr. Wer sich dabei mit einem Jahresvertrag arrangieren kann, spart bares Geld. Bei der 2 TB Variante nämlich etwas über 100 Euro, bei den anderen fällt die Differenz geringer aus. Als Nutzer hat man also die Wahl zwischen Monats- und Jahresverträgen. Eine Kündigung ist 1 Monat im Voraus möglich. Am beliebtesten wird wahrscheinlich die 100 GB Version für 9,99 Euro im Monat sein.

Während die Kosten bis 100 GB eher im durchschnittlichen Bereich liegen, kann man die Tarife ab 200 GB als durchaus attraktiv bezeichnen.

Interessant für den Business-Sektor: Wuala gibt es auch für Unternehmen. Der Clou daran: Statt Speicherplatz pro Nutzer, gibt es eine Unternehmen-als-Gruppe Lösung. So umfasst das Starter-Paket 100 GB und 5 Einzel-User.

Synchronisieren und Teilen

Natürlich können einzelne Ordner für bestimmte externe Personen freigegeben werden – dazu einfach den entsprechenden Ordner auswählen und den Teilen-Button klicken. Nun steht man als Nutzer nur noch vor der Wahl, ob es sich um einen öffentlich zugänglichen URL-Pfad handeln soll oder ein extra generierten Link, den man an ausgewählte Personen schicken kann. Wer mit sämtlichen Geräten immer die aktuellen Daten abrufen möchte, kann sie problemlos mit Wuala synchronisieren. Damit dabei nicht fälschlicherweise wichtige Dateien überschrieben werden, sollte ein automatisches Backup eingerichtet werden.

Gerade im Business-Bereich ist das Teilen und Synchronisieren von Dokumenten sehr sinnvoll, weil es das Zusammenarbeiten effizienter macht und sich alle Anwender auf dem selben Stand bewegen. Stichwort: Veraltete Datensätze.

So sicher wie ein Schweizer Nummernkonto

Wer sensible Daten in der Cloud speichern möchte, dem ist vor allem das Thema Sicherheit wichtig. Damit verbunden: Vertrauen. Und dafür steht Wuala. Allein der schweizerische Background sorgt für ein gehöriges Maß an Vertrauen in die Sicherheit. Zu Recht?

Vor dem Versand in die Wolke werden die Daten komplett verschlüsselt, das Kennwort verlässt nie den Computer des Benutzers – das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass bei Passwort-Verlust kein Zugriff mehr möglich ist. Selbst die Mitarbeiter von LaCie haben nur beschränkten Zugriff auf die Nutzerdaten. Sie können lediglich das Speichervolumen des jeweiligen Nutzers einsehen, nicht aber die Dateien selbst.

Wo werden die Daten gespeichert? Die Server von Wuala stehen in der Schweiz, Deutschland und Frankreich. Damit gelten die EU-Richtlinien was Datenschutz und Privatsphäre angeht.
Ausgewählte Dateien können automatisch gesichert werden. Möglich macht das die integrierte Backup-Funktion. Auch arbeitet Wuala mit Versionen, damit ist das Wiederherstellen einer früheren Dokumentenversion mit geringen Aufwand verbunden.

Zugriffsmöglichkeiten mit leichten Abstrichen

Zugriff über den Browser funktioniert leider nur in Verbindung mit Java. Das wäre ein Kritikpunkt, den wir anbringen müssen, wenn es auch sonst wenig zu bemängeln gibt. Denn gerade bei Chrome und Safari (Mac) kommt Java nur noch in veralteten Version zum Einsatz – wenn überhaupt. Davon abgesehen können PC, Mac und Linux User einen entsprechenden Client auf ihren Computer herunterladen. Auch die Einbindung als Laufwerk ist möglich.

Zusätzlich bietet Wuala Apps für iOS und Android im jeweiligen App Store an. Mit einem Windows Phone 8 Gerät hingegen kann nicht mobil auf die Daten zugegriffen werden.

Fazit

Ein enorm sicherer Cloudspeicher-Dienst aus der Schweiz. Selbst die Mitarbeiter haben keinen Zugriff auf die Nutzerdaten – deshalb darf auf keinen Fall das Passwort vergessen werden! Wer großen Wert auf Datenschutz legt, dürfte fast nicht an Wuala vorbei kommen. Auch das einfache Teilen von Inhalten, sowie nützliche Backup-Funktionen können überzeugen. Zu beanstanden wäre eigentlich nur die nötige Java-Installation will man via Browser auf seine Dokumente zugreifen und die Tatsache, dass es keine kostenlose Version gibt. Insgesamt liegt Wuala preislich gesehen im oberen Mittelfeld.

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